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3/03/2010

Zeit und Muße

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Schon oft wurde ich gefragt, was "man" mit der vermeintlich vielen Zeit in Uruguay anfangen kann. Anfänglich ist jeder mit neuen Eindrücken, viel Lauferei und Fahrerei beschäftigt, muss das Leben und den Alltag organisieren und freut sich über jeden Tag, an dem die Sonne scheint.

Nach einer individuellen Zeit verschieben sich die Prioritäten und vieles relativiert sich. Der "normale" Alltag hält Einzug und - zumindest ist es bei mir so - ich komme endlich zu den Dingen, für die ich in Deutschland nie oder nur selten Zeit und Muße hatte.

Die extreme Sommerhitze ist jetzt vorbei und mir steht der Sinn nach noch "Schöner Wohnen" ;) Heute habe ich eine weitere Ecke in der Küche anders dekoriert. (Keine Angst: meine Küche hat nur vier Ecken *lach*).






Dabei habe ich natürlich noch etlichen "Kleinkram" gefunden, der in der jetzigen Optik so gar nicht ins Bild passt. Das muss morgen dringend geändert werden! Mein Wohnstil und Messing passen überhaupt nicht mehr zusammen...




Auch für andere Dinge, die vormals oft auf der Strecke blieben, ist nun Zeit. Ob es Gespräche sind oder das Sammeln von Muscheln - auch wenn das eine oder andere anstrengend ist: es tut einfach gut!


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3/02/2010

Ein ungeplanter Feiertag

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Natürlich war geplant, dass gestern die vorgestrichenen Möbel und Accessoires den zweiten Anstrich und das Finish erhalten sollten. Allerdings ist beim Voranstrich die Farbe bis auf den letzten Tropfen verbraucht worden, so dass ich als eine der ersten Tagesaktionen neue besorgen wollte.

Und das war schon der erste Fehler des Tages. Mir war vollkommen entgangen, dass der Kalender diesen Tag als 1. März als Datum vorgesehen hatte. Und eben dieser erste Tag des Monats März 2010 war ein selbst erklärter Feiertag in Uruguay: der scheidende Präsident hat sein Amt offiziell an das nun amtierende Staatsoberhaupt übergeben und die Uruguayer haben ihre Geschäfte ruhen lassen.;)

Nicht schlimm -  ich habe einen Teil des traumhaft schönen Tages genutzt, um  mit Zeit und bei netter Musik ein wenig die Dekoration zu verändern. Ich finde, diese Küchenecke ist richtig schön geworden...




 


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3/01/2010

Frisch gestrichen!

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Nun habe ich schon viel Licht, Sonne und sehr oft strahlend blauen Himmel in meinem jetzigen Leben und trotzdem ist mir vieles immer noch nicht hell und weiß genug ;)






So hat wieder einmal die Lust auf Pinsel und Farbtopf den Wettstreit mit Relaxen  gewonnen. Seit Wochen streiche ich ...






Für die benutzten Pinsel und Rollen gibt es in der Nähe des Parque Dr. Zorrilla de San Martin ein sehr europäisch anmutendes Geschäft mit den beliebten Frischhaltedosen und sonstigen Plastikutensilien. Darin hält sich das Malerzubehör auch über mehrere Tage streichfrisch-geschmeidig. Ansonsten kommt bei mir Plastikkram nicht auf den Tisch :)





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2/27/2010

Tierreiche Zeit

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Tierische Temporada







In den letzten Wochen ging es in meiner unmittelbaren Umgebung tierisch zu. Unzählbare Krabbler, Schleicher, Hüpfer, Flieger und vor allem Neugierige haben den Weg ins Haus gefunden. Einige konnte ich mit der Kamera erwischen, andere wieder hatten es zu eilig und haben den Weg durch die Haus- und Küchentür nur als Abkürzung genutzt.



Dieses freundliche Wesen konnte sich am Onlineradio nicht satt hören...



... derweil es sich die Gottesanbeterin in der Gardine gemütlich gemacht hat.



Der Riesenschmetterling saß pünktlich zur abendlichen Futterzeit vor der Küchentür. Von oben betrachtet fand ich den Flatterer mit einer Flügelspannweite von knapp 20 cm noch interessant. Die Färbung hat mich an Omas Küchenschürzen erinnert und die Flügelränder an Tortendeckchen. 



Von vorn betrachtet fand ich das smarte Tierchen dann doch nicht mehr ganz so possierlich...



Dieser Dickfrosch hat es sich im Garten gemütlich gemacht und nimmt sich inzwischen viele Frei- und Frechheiten heraus. Vor allem hat er für eine reiche Ahnenfolge gesorgt. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens eine Tante, einen Neffen oder ein Enkelkind wieder aus dem Haus befördern und meinen Platz als Alphabewohner behaupten muss.



Immerhin tragen die Schnecken ihr eigenes Haus mit sich umher und begehren keinen Einlass. Dafür haben sie sich aber sehr üppig im Garten breit gemacht und zeigen sich wie Fledermäuse bei einbrechender Dunkelheit voller Aktivität.



Diese Schlange meinte ernsthaft, sie könnte sich ein regenfreies Plätzlich im Fondo sichern. Ich robbe auch nicht gern durch Regenpfützen, aber so weit geht meine Gastfreundschaft doch nicht, dass ich jeden Bittsteller beherberge.



Geringfügig derangiert verfolgt dieser kesse Lokalreporter täglich alle Vorkommnisse im Revier.



 

Und wie kann es anders sein? Mein halber Kater verschläft selig die meisten  tierischen Attraktionen ;)



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